MIA WMS ist das Warehouse Management System zur ganzheitlichen Steuerung intralogistischer Prozesse für manuelle, teil- und vollautomatisierte Lager mit flexibler Anbindung an unterschiedlichste ERP-Systeme. Es verbindet Kontrolle, Steuerung und operative Ausführung zu einem durchgängigen System. So entsteht ein stabiler, natürlicher Flow –vom Wareneingang bis zum Versand.
Durchgängige Führung aller Lagerprozesse – manuell, teil- und vollautomatisiert.
Skalierbare Architektur mit MIA Cockpit, Mobile, Touch, Monitor und Transport Manager.
Systemübergreifende Steuerung manueller und automatisierter Materialflüsse.
Entkoppelte Datenhaltung und definierte Integrationsprinzipien sichern Performance und Zuverlässigkeit.
Standardisierte Schnittstellen für ERP-, Shuttle- und Transportsysteme.
Echtzeit- und historische Kennzahlen für operative und strategische Entscheidungen.
Das MIA Warehouse Management System besteht aus vier klar definierten Komponenten, die gemeinsam ein durchgängiges, stabiles System bilden. Jede Komponente erfüllt eine eigene Rolle – von der zentralen Steuerung über die operative Ausführung bis zur Transparenz und Analyse. Zusammengenommen ermöglichen sie es, intralogistische Prozesse nicht nur abzubilden, sondern gezielt zu führen.
Das MIA Cockpit ist die zentrale Steuerung aller Lagerprozesse in Echtzeit. Es schafft volle Transparenz über Bestände, Aufträge und Systemzustände.
Die standardisierte MIA Schnittstelle (MIA WMS/MFC Connector) ermöglicht die Anbindung an beliebige ERP-Systeme – schnell, sicher und zukunftsfähig.
Leitstand zur effizienten, präzisen und zentralen Steuerung aller Lagerprozesse.
Intuitive, browserbasierte Oberfläche mit übersichtlicher Navigation.
Dashboards, Reports und KPIs in Echtzeit für fundierte Entscheidungen.
Klar definierte Zugriffsrechte auf Basis von Benutzern und Rollen.
MIA Mobile ist die Lösung für alle logistischen Prozesse im manuellen Lager. Sie setzt das Prinzip „Person zur Ware“ konsequent um und führt Mitarbeitende durch klar definierte Prozesse – intuitiv, effizient und fehlerarm.
Motion In Action bedeutet hier: standardisierte Abläufe, optimierte Wegführung und transparente Rückmeldungen sorgen für einen stabilen Flow auch in dynamischen, manuellen Lagerbereichen.
Zentrale Anwendung für alle manuellen logistischen Prozesse nach dem Prinzip „Person zur Ware“.
Nutzung mobiler Endgeräte zur schnellen, sicheren Datenerfassung direkt am Lagerplatz.
Übersichtliche Benutzerführung mit Anzeige aller offenen Tätigkeiten – für Orientierung und effizientes Arbeiten.
Standardisierte Abläufe und klare Prozessführung reduzieren Fehler und sichern einen stabilen Flow im Tagesbetrieb.
Flexible Abbildung einfacher und komplexer Kommissionierstrategien.
Flexibel integrierbar in bestehende IT- und Geräteinfrastrukturen.
MIA Touch ist die Anwendung für logistische Prozesse an stationären Arbeitsplätzen – etwa im AKL nach dem Prinzip „Ware zur Person“.
Klare Prozessinformationen, hohe Performance und eine intuitive Bedienung ermöglichen einen schnellen Einstieg und eine sichere Abwicklung – auch bei hohen Durchsatzraten.
Motion In Action wird hier sichtbar durch stabile Prozesse, transparente Systemzustände und eine performante, moderne Architektur.
Touch-basierte Anwendung für logistische Prozesse nach dem Prinzip „Ware zur Person“ – stationär einsetzbar, bei Bedarf auch mobil.
Unterstützt stationäre Arbeitsplätze in teil- und vollautomatisierten Umgebungen.
Sichere Prüfung und Steuerung logistischer Prozesse durch Barcode- und RFID-Technologie – für schnelle Abläufe und geringe Fehlerquoten.
Manuelles, fixes oder Hands-Free-Scannen – passend zur jeweiligen Arbeitssituation und Prozessanforderung.
Übersichtliche Darstellung aller relevanten Informationen für eine schnelle, sichere Abwicklung – auch bei hohen Durchsatzraten.
Der MIA Monitor macht den Natural Flow of Logistics sichtbar. Er visualisiert Materialflüsse, Kennzahlen und Systemzustände in Echtzeit und im historischen Kontext – klar, verständlich und interaktiv.
In einer Logistikwelt mit steigender Komplexität schafft der MIA Monitor Transparenz und Orientierung. Relevante Daten aus dem laufenden Betrieb werden übersichtlich aufbereitet, sodass Abweichungen, Engpässe und Potenziale frühzeitig erkannt werden können. Der Monitor unterstützt damit nicht nur Analyse, sondern aktives Management logistischer Prozesse.
Der MIA Monitor ist in vier spezialisierten Ausprägungen verfügbar. Alle folgen dem gleichen Bedien- und Darstellungskonzept, fokussieren jedoch unterschiedliche logistische Fragestellungen.
Zentrale Übersicht über das gesamte Logistiksystem.
Kombiniert Warenflussanalysen, Zeitsteuerung, Live-Modus und zentrale Kennzahlen in einem interaktiven Dashboard für Leitstände und Management.
Materialflüsse werden u. a. als interaktive Sankey-Diagramme dargestellt. Soll-/Ist-Vergleiche und Zeitsteuerung ermöglichen die Analyse von Live- und historischen Daten als fundierte Entscheidungsgrundlage. Zentrale Kennzahlen wie Kommissionierleistung, Lagerfüllgrad oder Auslieferquote werden übersichtlich grafisch aufbereitet und bilden die Grundlage für fundierte Entscheidungen.
Fokussiert auf maximale Transparenz im Transportgeschehen.
Transporte werden pro Station grafisch dargestellt, inklusive Transporttyp, Status, Priorität und zusammenhängender Transportketten. Kritische Transporte (z. B. NIO) sind sofort erkennbar und gezielt steuerbar.
Optimiert für die Übersicht im Bereich Konsolidierung und Versand.
Er visualisiert den Anlieferungsstatus von Lagereinheiten pro Auftrag oder Sendung sowie pro Platz oder Bahn. Farb- und Statuslogiken zeigen auf einen Blick, ob Sendungen vollständig, teilweise oder noch nicht angeliefert sind.
Maßgeschneiderte Monitorlösungen für individuelle Anforderungen.
Spezifische Kennzahlen, Prozesse oder Datenpunkte können gezielt auf einem oder mehreren Bildschirmen dargestellt werden – exakt angepasst an die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens.
Visualisierung von Materialflüssen, Kennzahlen und Systemzuständen in Echtzeit und historisch.
Frei wählbare Zeiträume, Live-Modus und intuitive Analysefunktionen.
Verständliche Darstellung komplexer Transport- und Warenbewegungen inklusive Soll-Ist-Vergleichen.
Kommissionierleistung, Lagerfüllgrad, Auslieferquote und weitere KPIs übersichtlich aufbereitet.
Standard, Transport, Konsolidierung und kundenspezifische Monitore für unterschiedliche Anforderungen.
Nutzung bestehender Datenquellen ohne Eingriff in den operativen Betrieb.
Das MIA WMS setzt auf eine klare Architektur mit getrennten Zuständigkeiten für Betrieb, Analyse, Integration und Transportsteuerung. So bleiben Prozesse stabil, Systeme sauber angebunden und Materialflüsse kontrollierbar – auch bei wachsender Komplexität.
Für einen natürlichen Flow muss das operative System stabil bleiben. Daher werden Analyse-, Historien- und Protokolldaten in einer separaten DocumentDB (MongoDB) gespeichert.
Diese Entkopplung ist ein zentraler Bestandteil der MIA-Architektur und stellt sicher, dass Transparenz und Performance gleichzeitig gewährleistet sind.
Die DocumentDB ist die Voraussetzung für:
Trennung von operativem WMS-Betrieb und Analyse-, Protokoll- und Historiendaten zur Sicherstellung maximaler Systemstabilität.
Transparenz und Auswertungen ohne Performanceeinbußen im operativen Lagerbetrieb.
Datenbasis für Dashboards, Kennzahlen und Auswertungen im MIA Cockpit und MIA Monitor.
Speicherung von Buchungshistorien, Systemereignissen, Schnittstellen-Logs und Nachdrucken.
Skalierbare Dokumentenstruktur als Grundlage für Reporting, Monitoring und Weiterentwicklung.
Der MIA WMS/MFC Connector stellt die standardisierte Schnittstelle zwischen ERP-System und MIA WMS bzw. MFC dar.
Das ERP-System erzeugt das Aviso und übernimmt Mapping und Transformation der Daten vollständig vor der Übergabe.
Die Übertragung erfolgt als JSON über eine REST-API an das MIA WMS.
Rückmeldungen:
Zentrale Integrationskomponente für die Anbindung von ERP-Systemen an MIA WMS und MIA Transport Manager (MFC).
Klare, moderne Schnittstellenlogik für sichere und performante Datenübertragung.
Mapping und Datenaufbereitung erfolgen im ERP-System – das WMS bleibt klar, stabil und fokussiert.
Technische Annahme über HTTP-Response, fachliche Rückmeldungen über separate Rückmelde-APIs.
Offen für Erweiterungen, Automationssysteme und weitere angebundene Lösungen.
Der MIA Transport Manager ist die zentrale Instanz zur systemübergreifenden Steuerung aller Transporte im Lager.
Er orchestriert automatisierte und manuelle Materialflüsse und stellt sicher, dass Bewegung kontrolliert, priorisiert und effizient ausgeführt wird. So wird Flow aktiv gemanagt – nicht dem System überlassen.
Über standardisierte Schnittstellen lassen sich automatisierte Transportsysteme nahtlos anbinden. Der MIA Transport Manager koordiniert Transportaufträge über Systemgrenzen hinweg und stellt sicher, dass Anlagen optimal ausgelastet und Engpässe vermieden werden.
Zentrale Funktionen:
Systemübergreifende Orchestrierung aller manuellen und automatisierten Transporte.
Priorisierung, Koordination und Optimierung von Transportaufträgen – für kontrollierte Bewegung statt Systemchaos.
Koordination von Staplern, vollautomatischen Transportsystemen, Schuttle-Systemen und fahrerlosen Transportsystemen (FTS).
Vermeidung von Staus und Engpässen durch intelligente Steuerungslogiken.
REST-API zur Anbindung externer Systeme und Automationslösungen.
Transportsteuerung und -status zentral sichtbar und steuerbar im Leitstand.